16.12.2017 :

Das Therapiekonzept

Unsere Lebensweise entspricht seit langem nicht mehr den Bedürfnissen unseres Körpers.

Was die Lebensgestaltung einfacher gemacht hat, hat auch die Anforderungen an den Körper herabgesetzt. Was aber bequem ist, ist nicht zwangsläufig auch gesund.

Unser Bewegungsapparat braucht für seine schmerzfreie Funktion Herausforderungen, die uns das Alltagsleben oft nicht mehr bietet. Die Folge sind häufig Bewegungseinschränkungen und muskuläre Ungleichgewichte, die die Grundlage für schon bestehende oder spätere Beschwerden bilden.

Unser Behandlungskonzept besteht aus mehreren Stufen:

Diagnostik

Die Feststellung von Bewegungsstörungen und muskulären Defiziten ist die Voraussetzung für eine zielführende Behandlung. Dazu dient vor allem die sorgfältige Untersuchung durch Arzt und/oder erfahrene Therapeuten, im Bedarfsfall ergänzt durch bildgebende Verfahren (Röntgen, CT, MRT etc.)

Remobilisation

Eingeschränkte Beweglichkeiten werden im Rahmen einer Therapieserie aktiv und passiv (manualtherapeutisch) behandelt, außerdem ein eigenes Übungsprogramm angeleitet.

Koordination

Voraussetzung für einen langfristigen Therapieerfolg ist das Umlernen ungünstiger Bewegungsmuster durch Verbesserung von Haltung und Alltagsbewegungen sowie der intermuskulären Koordination im Rahmen der Physiotherapie.

Kraftaufbau

Eine weitere Voraussetzung ist das Erarbeiten eines ausgewogenen muskulären Gleichgewichts sowohl im Rahmen einer Physiotherapie als auch nachfolgend durch individuell gesteuertes Krafttraining an entsprechenden Geräten, ausgehend von den individuell gemessenen Maximalkraftwerten.

Konditionelle Verbesserung

Verbesserung der Ausdauerleistung hat nicht nur einen schützenden Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System und verlängert dadurch die Lebenszeit, sie verbessert auch das Allgemeinbefinden und eine ev. depressive Verstimmung, vermindert das Schmerzempfinden und wirkt sich zudem positiv auf hohen Blutdruck, den Cholesterinspiegel, erhöhten Blutzucker und Übergewicht aus.